Die Herausforderung

Mit kaum einem Beruf ist das Wort #Fachkräftemangel so stark verknüpft wie mit der Pflege. Die Karriere in der Großküche wiederum wird vor allem mit Stress assoziiert. Und seit der Pandemie ist es eine Herausforderung, Service-Personal anzuheuern. Zu groß ist die Unsicherheit, ob der Job in der Krise Bestand hat. Es lässt sich also festhalten: Der Arbeitsmarkt in diesen drei Berufsgruppen ist hart umkämpft. 

Unser Kunde DPF AG hat sich für die Rekrutierung neuen Personals in seinen Tertianum Premium Residenzen darum an uns gewandt. Das Ziel: sich vom Wettbewerb durch ausgezeichnetes Storytelling abheben und totgetretene Metaphern ruhen zu lassen. Schluss mit Heldinnen und Helden der Pflege, ein neues Narrativ muss her! Eine Herangehensweise, die überrascht und überzeugt. Eine Geschichte, die so schnell in ihren Bann zieht, dass sie nicht hastig auf dem Smartphone überscrollt wird.

Denn gute Arbeitsplätze können die Premium Seniorenresidenzen längst bieten: ausreichend Zeit für anspruchsvolle Pflege; gehobene Küche und trotzdem überschaubare Schichten; ein attraktives Arbeitsumfeld und viele Entwicklungsmöglichkeiten.

Ein Blick hinter unsere Kulissen

Authentizität ist für gelungenes Employer Branding essenziell. Darum haben wir die Möglichkeiten genutzt, Interviews mit den Mitarbeitenden zu führen. Dabei haben wir spannende Einblicke in den Arbeitsalltag der Berufsfelder bekommen und gleichzeitig realistische Einschätzungen, wie sich dieser von anderen Institutionen, wie beispielsweise Krankenhäusern, unterscheidet. Diese differenzierten Perspektiven, diese Ehrlichkeit und die auf der Hand liegenden Vorteile der Arbeit in einer der Premium-Senioren-Residenzen bildeten die Grundlage für unseren nächsten Schritt.

Mithilfe unseres Storytelling-Workshops haben wir effizient und kompakt die drei wichtigsten Botschaften des Films herauskristallisiert und aus Sicht der Zielgruppe formuliert:

  1. „Bei Tertianum habe ich Zeit für meine Arbeit und mich.“
  2. „Dort habe ich viele Berufsmöglichkeiten und Entwicklungsperspektiven.“ 
  3. „Das sieht mir nach einem attraktiven Arbeitsumfeld aus. Da werde ich mich wohlfühlen.“

Wir haben Vokabular, Do’s and Don’ts und Erfolgskriterien des Films abgeklopft. Wir haben über einen Basic Plot und den Stil des Films gesprochen und und und …

Auf Basis unserer abgestimmten Ergebnisse des Workshops haben wir drei Konzepte erarbeitet, wie sich all das in eine schlüssige und spannende Story überführen lässt. Durchgesetzt hat sich die Idee der „Grand Budapest Residenzen“. Ganz recht, wir haben uns nicht weniger vorgenommen als eine Hommage an den Meister der großen Bilder und absurden Geschichten – Wes Anderson. Auf die Idee hat uns eine Bemerkung im Workshop gebracht, die Residenzen seien weniger mit einem klassischen Altersheim als viel mehr mit einem luxuriösen Hotel vergleichbar. 

Haben unsere Styleframes sofort überzeugt, war die Erstellung des Skripts hingegen ein Tauziehen zwischen einer möglichst spannenden, absurden Crime Story und dem Wunsch des Kunden nach Bodenständigkeit und Unmissverständlichkeit. Wir haben unsere innere Agatha Christie also gezähmt, unserem inneren Wes Anderson aber volle Entfaltung auf visueller Ebene gegönnt. Zu unseren gekillten Darlings gehören u. a. das gekonnte Filetieren eines Kugelfischs, ein Turmfrisurbau zu Babel und die Shining-Twins im karg beleuchteten Fahrstuhl.

Das Ergebnis

Vorhang auf für ein Prise Bewerbungskrimi, für einen Point-of-View-Rundgang durch die „Grand“ Tertianum Premium Residenzen und für ganz viel „Employer Branding mal anders denken“:

 

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Teamwork

Ein großer Dank gilt dem DPF AG Team, vor allem unseren Ansprechpartner*innen Manuela Weber, ihrer Vorgängerin Emilia von Wedel, Alban Redzbogaj, Anna Schingen und Amelie Drew und natürlich unserem großartigen Team:

Toby Mory – Motion Director & Teamlead Motion, Produzent
Regine Hähnel – Konzepterin und Texterin
Patrick Wolter – Creative Director & Senior Motion Designer
Leo Rey – Creative Co-Director
Stephan Backes – Senior Motion Designer
Dorota Orlof – Art Director & Illustratorin
Lena Zagora – Storyboard
Joachim Peerenboom – Musik & Sounddesigner
Nikolaus Radeke – Tontechniker
Marika Mettke – Sprecherin
Rainer Fritzsche – Sprecher (Bewerber)
Ulrich Blöcher – Sprecher (Koch)
Francesca La Vigna – Projektmanagerin