Projekt Beschreibung

#Strategie #Design #Produktion

Virtuelle Ausstellung und digitales Gedenken

Kunde

Arolsen Archives

Zielgruppe

Jungendliche
Schulklassen
Pädagog*innen

Erinnerungskultur im Zeitgeist

Wie können wir die Erinnerungen an die Zeit um den Zweiten Weltkrieg auch in den Köpfen junger Generationen wach halten? Ganz bestimmt nicht mit einem verstaubten Geschichtsbuch. Viel eher mit Geschichten, die wirklich Bände sprechen. Und berühren. Genau das haben wir für die Kampagne der Arolsen Archives getan.

#StolenMemory ist ein großes internationales Projekt zur Sammlung von Erinnerungsstücken, die in Konzentrationslagern zurückgelassen wurden, damit sie Familien der Opfer zurückgegeben werden können.

Wie viel Fiktion ist erlaubt?

In kurzen Episoden erzählen wir die Schicksale von Menschen, die nichts mehr zurückgelassen haben als Erinnerungsstücke. Die Kür: eine Gratwanderung zwischen Fakten und Fiktion. Denn nicht jede Biografie war lückenlos dokumentiert. Wohl aber die Namen der NS-Opfer, ihr Aussehen und Zeugnisse ihrer Existenz und ihres Mutes. 

Die persönlichen Geschichten laden das Thema emotional auf und machen es zugänglich. Kantige Illustrationen, schwarzer Grund und starke Kontraste dagegen erzeugen ein Unbehagen, dass die Grausamkeit der Ereignisse noch heute spürbar macht.

„Johannes“ – Animationsfilm

„Helena“ – Animationsfilm

„István“ – Animationsfilm

Mit den Filmen fingen wir an. Und gaben dann jedem einzelnen Charakter ein eigenes Scrollytelling auf der Webseite. Mit detaillierten Hintergrundinformationen und historischem Kontext.

Der mit dem Grimme-Preis gekrönte Online-Auftritt #StolenMemory bietet aber auch Lehrmaterialien für Schulkinder, Hintergrundinformationen zu den hinterlassenen Gegenständen („Effekten“) und Informationen zur mobilen Ausstellung der Arolsen Archives.

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»Es war zeitgemäß, aber es war vor allem wahnsinnig inspirierend und ich glaube genauso muss man es machen, um Menschen Inhalte näherzubringen.«

Schlecky Silberstein, Autor und Preispate – Grimme Online Award

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Die Filme und die Website gibt es übrigens nicht nur auf Deutsch, sondern auch auf Englisch, Französisch, Niederländisch und Polnisch. Dass sich die Reichweite der Arolsen Archives dank #StolenMemory vervielfacht hat, erklären wir uns aber nicht allein damit.

Du möchtest noch tiefer in die Geschichte dieser Geschichten eintauchen?

Hier geht’s zu Blogartikel und Making-Of.