Die Zeit ist keine gerade Linie

Warum Erinnerungskultur neue Wege gehen muss

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llustration Qian Hao

Wie viel „Fiktion“ ist erlaubt, wenn man über historische Fakten und Biografien von realen Menschen erzählt? Welche neuen Wege kann man noch gehen, um die Erinnerung am Leben zu erhalten?

Das Thema betrifft die Gesellschaft als Ganzes. Anfang November 2021 feierten wir die 100 Jahre von Margot Friedländer. Eine Holocaust-Überlebende und unermüdliche Zeitzeugin, die über ihre Geschichte hauptsächlich den jüngeren Generationen viel zu erzählen hat. Die Auseinandersetzung mit dem Grauen der NS-Zeit ist nötiger denn je. Projekte wie Jede/r Vierte von Team 26 der FreeTech Academy zeigen, dass die Spuren der NS-Zeit überall im Alltag zu finden sind.

Mit diesem Thema beschäftigen sich natürlich auch Gedenkstätten und ähnliche Einrichtungen. Aber die Debatte findet zum Glück nicht nur in diesem Rahmen statt. Das Thema betrifft die Gesellschaft als Ganzes.

Wie brisant diese Diskussion über neue Wege in der Erinnerungskultur sein können, durften wir in unserer Zusammenarbeit mit den Arolsen Archives hautnah miterleben. Unser Grimme Online Award und ADC Grand Prix 2021 prämiertes Projekt #StolenMemory, hat uns mit der Frage konfrontiert: wie viel „Fiktion“ ist erlaubt, wenn man über historische Fakten und Biografien von realen Menschen erzählt? Welche neuen Wege kann man noch gehen, um die Erinnerung am Leben zu erhalten?

Dabei sind wir einer interessanten Studie begegnet, deren wichtigste Erkenntnisse wir hier teilen möchten.

Der Multidimensionale Erinnerungsmonitor IV (MEMO)

Seit 2017 existiert ein Projekt, das den Zustand und die Entwicklungen der Erinnerungskultur in Deutschland beobachtet. Zum vierten Mal und im Auftrag des Instituts für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG) der Universität Bielefeld wurden die Daten der Studie Multidimensionale Erinnerungsmonitor (MEMO) im Dezember und Januar 2020/21vom Umfrageinstitut Ipsos erhoben.

An der Telefonumfrage nahmen 1.000 zufällig ausgewählte Teilnehmer:innen aus allen Bundesländern im Alter zwischen 16 bis 87 Jahren teil – davon 50,8% weiblich, 24,6% mit Migrationsgeschichte, 50,8% leben in Wohnorten mit 20.000-500.000 Einwohner:innen, 50% mit einem Realschulabschluss, 19,7% mit Abitur und 12,2% mit Hoch- oder Fachschulabschluss.

Ziel dieser empirischen Dokumentation ist, die Lücke in den Debatten darüber zu schließen, wie es um „die deutsche Erinnerungskultur“ steht. Auf die drei Dimensionen des “Was?”, “Wie?” und “Warum?” wurde mit Fokus auf die Erinnerung an die Verfolgung, Vertreibung und die Vernichtung von Menschen und Menschengruppen während der Zeit des Nationalsozialismus eingegangen. Alle Zahlen, Fragen sowie die Meinungen der über 70 Expert:innen in diesem Bereich, sind in Form von Stellungnahmen und Zitaten online frei zugänglich. Das Dokument ist eine Bestandsaufnahme des Umgangs mit der Geschichte und gleichzeitig eine gute Grundlage für weitere Diskussionen über Erwartungen und Wünsche für eine künftige Auseinandersetzung mit der deutschen Geschichte. Aber nicht nur.

Die Studie geht darüber hinaus an die “Grenzen” der Erinnerungskultur, indem sie versucht zu untersuchen, wie die Befragten die Entwicklungen in der heutigen Gesellschaft betrachten und wie sie sich beteiligt fühlen. Es geht also um Verantwortung. Man stellt die direkte Frage: Inwiefern ist die Vergangenheit tatsächlich ein abgeschlossenes Kapitel der Geschichte eines Landes – in diesem Fall Deutschland? Und: Welches sind die Auswirkungen in der Gegenwart? Gerade im Hinblick der Situation von Migrant:innen und geflüchteten Menschen, oder aber auch im Zuge der Covid-Pandemie?

So schließt die Zusammenfassung der Autor:innen der Studie folgendermaßen:

“Auf Basis der vorliegenden Ergebnisse scheint uns die Schlussfolgerung angebracht, dass wir als Gesellschaft unsere Selbsteinschätzung regelmäßig kritisch hinterfragen müssen, historisch gut informiert, für Diskriminierung sensibilisiert und im Einsatz gegen die Ausgrenzung marginalisierter Gruppen aktiv engagiert zu sein”.

#1 – Wie informieren sich die Leute?

Die Fragen nehmen verschiedene Aspekte unter die Lupe. Zunächst wurde der allgemeine Wissensgrad der Teilnehmer:innen untersucht, sprich, wie intensiv und auf welchen Wegen sie sich mit dem Thema bisher beschäftigt haben. 46,6 % nannten die Schule als “Begegnungsort”, während rund ein Drittel (32,7%) angibt, in der Schule „eher wenig“ oder „überhaupt nichts“ über die NS-Geschichte gelernt zu haben. Unter dieser letzten Kategorie sind sowohl ältere Befragte als auch Befragte mit formal niedrigeren Bildungsabschlüssen. 

Zu den Quellen zählen Spiel- oder Dokumentarfilme (73,3 % bis viermal oder häufiger), direkte Gespräche mit Familienangehörigen über das Thema (71,1 % bis viermal oder häufiger), Texte oder Videos im Internet (51,5% bis viermal oder häufiger), Sachbücher oder Romane (67,5%), Besuch einer Gedenkstätte (79,8 % mindestens einmal), Besuch einer Ausstellung (70,7% mindestens einmal) oder Teilnahme an einer Veranstaltung mit Zeitzeug:innen (35 % mindestens einmal, aber gleich 65 % haben es nie gemacht). 

Analog und digital spielen eine wesentliche Rolle, bezogen auf den Zugang: junge Menschen bevorzugen das Internet, während ältere Menschen traditionellere Arten präferieren. Auch die Verfügbarkeit von Orten oder Angeboten am eigenen Wohnort wurde untersucht: in Großstädten zu leben, ist von Vorteil, allein schon wegen Menge und Möglichkeiten darüber zu wissen und informiert zu werden. 

Zu diesen ersten Zahlen weist die Studie auf systematische Unterschiede hin: je niedriger das Bildungsniveau, desto weniger häufig wurden alle Zugänge genutzt. Ein geringeres Interesse am Thema ist nicht der Grund. Stattdessen sind andere Faktoren zu berücksichtigen – z.B. das verfügbare Haushaltsnettoeinkommen.

Als Ergänzung dieses Bildes wurde noch auf die Wünsche der Befragten eingegangen: Was wäre ihre Vorstellung von neuen Bildungsangeboten? Für uns als Agentur ist das natürlich hochinteressant. Dabei ergab sich folgendes Bild: Gespräche mit “digitalen Zeitzeug:innen (40,2% „eher gern“ oder „sehr gern“), virtuelle Besichtigungen von KZ-Gedenkstätten (26,3 % „eher gern“ oder „sehr gern“, allerdings antworteten 40,8% mit “überhaupt nicht gerne”) und Podcasts (27,1% „eher gern“ oder „sehr gern“, wogegen 38,6%  “überhaupt nicht gerne” antworteten). Dazu gehören auch Beiträge von Influencer:innen bei YouTube oder Instagram und Computerspiele, die aber am stärksten abgelehnt wurden – 56,1% war für das erste Angebot und 67,2% für das zweite Angebot. Auch hier zeigt sich wenig überraschend, dass die jüngeren Generationen offener gegenüber digitalen Zugängen sind. Auf dieses Thema gehen wir später noch mal tiefer ein.

#2 – Auswirkung und Verantwortung

Was passiert nach einer persönlichen Auseinandersetzung? Wie beeinflusst diese Erkenntnis das Alltagsleben? Das wurde im Anschluss gefragt.

Jeweils zwei Drittel der Befragten sagen, dass es „eher viel“ oder „sehr viel“ dazu beigetragen hat und dass sie sensibler für Diskriminierung und Ausgrenzung geworden sind (64,1 %) und sich der eigenen gesellschaftlichen Verantwortung bewusster geworden sind (66,5 %).

Ein unmittelbarer familiärer Bezug zur NS-Zeit wurde in der Studie nicht untersucht, allerdings gaben 48,3% der Befragten an, dass das Leben ihrer Vorfahren „eher wenig“ oder „überhaupt nicht“ beeinflusst wurde, während für 36,4% das Gegenteil der Fall war. Am wenigsten konnten die Teilnehmer:innen darüber Auskunft geben, deren Familienangehörige zu dieser Zeit nicht in Deutschland lebten. Bei ihnen erfolgte die geringste Auseinandersetzung mit dem Thema.

Mit dem MEMO IV-Studie wollten die Expert:innen auch herausfinden, inwieweit die Teilnehmer:innen wissen, wer von den Nazis verfolgt bzw. ermordet wurde, sowie ob ihnen das Ausmaß der Zwangsarbeit bekannt ist. Aber auch dazu, was sie über die Meinung der Gesellschaft und die Rolle von Unternehmen in diesem Kontext denken.

Zwei bis drei Opfergruppen des Nationalsozialismus wurden von den meisten genannt, 10,9% konnte keine Angabe machen und andere nannten bis zu sieben Gruppen. Zu den genannten Gruppen gehören: Jüd:innen (81,1%), Sinti:zze und/oder Rom:nja (44,5 %), Homosexuelle (28,8 % – Lesben wurden teilweise gesondert erwähnt (mit 1,9%), politisch Verfolgte (27,8 %), sowie Kranke und Menschen mit Behinderungen (23,1 %).

Das Niveau dieser Kenntnisse – also, wie wenig bekannt, die Vielfalt, der systematisch verfolgten und ermordeten Gruppen ist – wurde auch thematisiert. Zusätzlich wurde nach den Perspektiven der Betroffenen selbst bzgl. ihrer Repräsentation in der deutschen Erinnerungskultur gefragt – für 33,7% der Befragten, sind die Opfergruppen bereits ausreichend vertreten, 28,2% lehnten diese Aussage ab.

Das Thema Zwangsarbeit scheint am wenigsten bekannt zu sein: im Durchschnitt war die Schätzung von etwa vier Millionen Menschen, die unter dem NS-Regime zwangsarbeiten mussten, während es in Wirklichkeit über 13 Millionen Zwangsarbeiter:innen im Deutschen Reich gab und weit über 20 Millionen im besetzten Europa, wie Dr. Cord Pagenstecher der Freien Universität Berlin in der Studie ergänzte. Die Namen von Unternehmen, die davon profitiert haben, wurden nur von wenigen genannt – nur 37% konnten dazu Angaben machen. So zählten zu den bekanntesten Unternehmen Krupp, IG Farben, BASF, Bayer oder Hoechst, Volkswagen und Siemens.

Und wie sieht es mit der damaligen Gesellschaft aus? Hier sind die Meinungen gespalten und die Zahlen dicht beieinander: für manche wussten rund die Hälfte aller Deutschen (54,1 %) von den systematischen Morden des NS-Regimes, für andere (45,9 %), waren den meisten Deutschen diese Verbrechen nicht bewusst. Andere Fragen zum gleichen Thema betrachten Aspekte der Mitverantwortung, des Verständnis zum nicht wissen wollen oder der aktiven Unterstützung zum Regime bis Ende des Krieges. Die entlastenden oder zum Teil geschichtsrevisionistischen Aussagen über die deutsche Bevölkerung während der NS-Zeit, kommen im Durchschnitt stärker von älteren Menschen oder von Leuten, die sich weniger intensiv mit dem Thema befasst haben.

Wie ist die Lage heute?

Im letzten Teil der Studie wird das Spotlight auf die heutige Situation gelenkt und damit der aktuelle Diskurs angeregt. Das Thema wird erweitert und nach Spuren, sowie nach “Gegengiften” zum nationalsozialistischen und menschenfeindlichen Gedankengut gesucht. Anders gefragt: ist mit 1945 alles vorbei gewesen? Gibt es danach in der deutschen Geschichte Ereignisse, die im Kontext der Nazizeit stehen? Fast die Hälfte der Befragten (46,1 %) konnte oder wollte die Frage nicht beantworten, während 24,1% der Leute, die konkrete Fälle benennen konnten, von Angriffen und Anschlägen sprachen – 20% davon bezeichnet diese als rechtsextrem motivierte Terroranschläge. Zu den Akteuren nannten die Teilnehmer:innen entsprechende Gruppierungen, ausdrücklich politische Parteien wie die NPD und die AfD, verschiedene gesellschaftspolitische Entwicklungen und Ereignisse ohne politisch rechten Bezug, sowie die Teilung und Wiedervereinigung Deutschlands oder „der Kalte Krieg“. Ob dieses Gedankengut noch immer fester Bestandteil der sogenannten “Mitte der Gesellschaft” sei, stimmten 33% der Befragten zu, und 41% lehnte dies ab – diese letzte Gruppe hat sich im Durchschnitt weniger intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt.

Wie kann man sich also vor einer Rückkehr einer brutalen Entwicklung wie dem Nationalsozialismus als Gesellschaft schützen und Ausgrenzung und Diskriminierung anderer vermeiden? Welche Mechanismen sollte man umsetzen?

Demokratische Institutionen wurden von den meisten – vorwiegend von den jüngeren Generationen – vertraut: (48,9%) und dass die Gesellschaft als Ganzes auch dank der bisherigen Auseinandersetzung, deutlich sensibler geworden ist (42,1%). Viele machen sich Sorgen über das gegenwärtige Ausmaß an Diskriminierung und Ausgrenzung von Menschen oder Menschengruppen in Deutschland (52,1 %) und berichten, sich bereits aktiv dagegen zu engagieren (38,8%).

Auch zu einem aktuellen Phänomen wurden die Teilnehmer:innen befragt: zu denjenigen, die einen Vergleich zwischen dem Leiden der verfolgten Gruppen während der Nazi-Zeit und der heutigen deutschen Bevölkerung während der Corona-Pandemie ziehen. Diese Aussage wird von 75,2 % der Befragten „stark“ und von 14,0 % „eher“ abgelehnt. Dazu ergab sich, dass Befragte, die Verschwörungserzählungen stärker zustimmen, sich tendenziell weniger intensiv mit der Zeit des Nationalsozialismus befasst haben und sie stellen sogar infrage, was über die Judenverfolgung berichtet wird.

Was lernen wir daraus? Es gibt viel zu tun und digitale Wege bieten großes Potenzial für neue Zugänge

Vor allem Bildungs- und soziale Ungleichheiten in unserer Gesellschaft spiegeln sich in der Auseinandersetzung mit der Geschichte wider. Revisionismus, Vergessenheit und heutige Diskriminierungsformen bekämpft man mit Aufklärung, die die Komplexität und die Perspektive von unterdrückten und betroffenen Gruppen korrekt darstellt. Prof. Dr. Michele Barricelli (Ludwig-Maximilians-Universität München) plädiert für eine nicht normative Vorstellung, wie man “richtig erinnert”, um Potenziale nicht zu verschließen. Gleichzeitig erkennt Prof. Dr. Andreas Thimmel (Technischen Hochschule Köln) digitale Formate als nicht genügend oder wirksam an, wenn die Zugänge nicht sinnvoll eingebettet und vermittelt werden. Angesichts dessen sind sowohl traditionelle als auch neue Zugänge zum Thema Nationalsozialismus immer noch aktuell und notwendig.

Die Studie ist eine gute Basis, um darauf aufzubauen. Wir beobachten mit Interesse, den Diskurs, vorrangig hinsichtlich der Entwicklungen im Bereich Digitalisierung, Neue Medien und Angebote für jüngere Zielgruppen. Allerdings muss man diese zuerst gut kennen! Sowohl Dr. Saskia Fischer (Leibniz Universität Hannover), als auch Tom Uhlig (Bildungsstätte Anne Frank), begrüßen daher die Erkundung neuer Wege. Allerdings sieht die eine sie eher als Ergänzung.  Die andere unterstreicht dabei die Wichtigkeit in der passenden Sprache die Adressaten anzusprechen.

Also, wenn digital dann richtig!

Über den Bedarf an zeitgemäßen Kommunikations- und Vermittlungsformaten und Strategien, sowie von neuen Herausforderungen im digitalen Zeitalter, sprechen

Steffen Jost (Alfred Landecker Foundation) und Dr. Iris Groschek (Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte) in einem gemeinsamen Artikel als Kommentar zur MEMO IV Studie. Sie betonen z.B., wie Gedenkstätten und andere Erinnerungskulturelle Akteur:innen kein “Monopol” mehr auf das Thema haben. Darüber hinaus sagen sie, dass der Diskurs auch anders geprägt sein wird. Nämlich durch die Weitergabe von Bildern und Geschichten durch Besucher:innen in Sozialen Medien und durch die folgenden Interaktionen, die im Netz entstehen. Das eröffnet natürlich neue Dimensionen des digitalen Erinnerns und Lernens. Die Grenzen zwischen historischen Quellen und fiktionalisierten Formaten werden durchlässiger. Das Jüdische Museum Berlin hatte z.B. ein gutes Gleichgewicht zwischen aktivem Mitmachen und dem historisch fundierten Wissen mit der Plattform Jewish Places gefunden – wir sind stolz darauf, dazu unseren Beitrag geleistet zu haben (PromoVideo).

Steffen Jost und Dr. Iris Groschek weisen auch auf den wichtigen Aspekt des Kennens der Zielgruppen hin. Was haben die Nutzer:innen gegenüber der Vermittlung im digitalen Raum für eine Erwartungshaltung? Das sollten die Einrichtungen ihrer Meinung nach in Erfahrung bringen. Digitale Formate können zum Thema Authentizität der Erzählung eine wichtige Rolle spielen, indem sie technische Möglichkeiten erweitern und die bereits existierenden Archive bereichern. Trotz der Skepsis aus der MEMO IV Studie gegenüber Influencer:innen, nannten sie Ich bin Sophie Scholl auf Instagram oder die TikTok-Auftritte der Holocaustüberlebenden Lily Ebert als extrem erfolgreiche Beispiele zur Geschichtsvermittlung.

Was kann man von diesen neuen Ansätzen lernen? Dass Gedenkstätten als zentrale Orte der Vermittlung von NS-Geschichte und alle anderen Institutionen und Akteur:innen, die sich dem Thema widmen, den digitalen Raum als Chance betrachten sollten, auch weil die Digitalisierung in der Zukunft noch zunehmen wird.

Dabei geht es aber vor allem darum, die Leute zu informieren, zu sensibilisieren und dazu zu bewegen sich zu engagieren – was übrigens die Arolsen Archives mit der aktuellen Kampagne Setze ein Zeichen für Respekt, Vielfalt und Demokratie! initiieren möchten. Im besten Fall die Gesellschaft zu stärken, um eine Kultur des “nie wieder” dauerhaft und sicher zu etablieren. Und das geht unserer Meinung nach durch eine direkte Verbindung zu den Zielgruppen. Man muss ins Gespräch kommen und eine inklusive Erinnerungskultur für alle gestalten.

Wir, als Goldener Westen freuen uns, mit allen mutigen Institutionen neue spannende Wege zu beschreiten. Es gibt noch sehr viel zu entdecken – wer kommt mit? – Jetzt kontaktieren!

Die besten Beispiele zur digitalen Erinnerungskultur findest du hier in unserem Storytelling-Blog.

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